Rheinland-Pfalz ist besonders stark vom Fachkräftemangel betroffen. Die Lücke an Fachkräften zeige sich in mehr Branchen und in einem größeren Umfang als im Durchschnitt der Bundesländer, sagte Benjamin Wehbring, Geschäftsführer der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland, in Mainz. In den Pflegeberufen, im Hotel- und Gaststättengewerbe sowie in den Energie- und Heizungsfachberufen fehlten die meisten qualifizierten Beschäftigten.
In Rheinland-Pfalz gebe es derzeit insgesamt rund 35.200 offene Arbeitsstellen, berichtete Wehbring. 80 Prozent davon seien für Fachkräfte ausgeschrieben. Allerdings würden der Regionaldirektion auch nicht alle offenen Stellen von den Betrieben mitgeteilt.
Die Landesregierung will die Wirtschaft in Rheinland-Pfalz mit einem umfassenden Maßnahmenpaket bei der Sicherung und Gewinnung von Fachkräften unterstützen. Insgesamt 27 Maßnahmen umfasse das Paket, sagte Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD). Bei der überwiegenden Zahl handele es sich um bereits bestehende Programme und Initiativen, die in dem Paket gebündelt werden.
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