Dem Frankenthaler Pumpen- und Armaturenhersteller KSB hat unter anderem ein gutes Geschäft mit Servicedienstleistungen und Ersatzteilen im abgelaufenen Jahr deutliche Zuwächse gebracht. Der Auftragseingang wuchs um 5,2 Prozent auf 3,114 Milliarden Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Besonders zu legte der Bereich KSB SupremeServ, der das Geschäft mit Ersatzteilen und Servicedienstleistungen bündelt.
Wie seit den im Januar veröffentlichten Eckdaten bekannt, erlebte KSB 2024 ein «Rekordjahr». Der Umsatz zog um rund fünf Prozent auf knapp drei Milliarden Euro an. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) wuchs den jetzigen Angaben zufolge um 9,1 Prozent auf 244,2 Millionen Euro. Unter dem Strich ging das Ergebnis zwar um fast 17 Prozent auf 146,8 Millionen Euro zurück. Dies sei aber außerordentlich positiven steuerlichen Effekten im Vorjahr geschuldet, erläuterte Finanzchef Matthias Schmitz.
Das Management um Stephan Timmermann bestätigte seine Ziele für das laufende Jahr: «Insbesondere der Jahresanfang 2025 ist geprägt von turbulenten politischen und konjunkturellen Rahmenbedingungen, deren Auswirkungen derzeit schwer einzuschätzen sind. Trotz dieses komplexen Umfeldes streben wir auch dieses Jahr an, die Kenngrößen Auftragseingang, Umsatz und Ebit weiter zu steigern.»
KSB beschäftigt nach eigenen Angaben rund 16 400 Menschen. Das 1871 gegründete Unternehmen stellt Pumpen und Armaturen für den Energiebereich sowie etwa für die Wasserversorgung, den Bergbau und viele Anwendungen in Industrie, Chemie und Gebäudetechnik her.
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